Unsere Termine im Schuljahr 2017/2018:

 

Zu allen Terminen sind interessierte Eltern herzlich eingeladen!

 

 

Dieses Schuljahr neu im Landkreis Forchheim:

 

Die Arbeit von Elternvertretern – Rechte, Pflichten, praktische Hilfe (Info-Abend)

Das Bayerische Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG) stellt fest: „Die gemeinsame Erziehungsaufgabe, die Schule und Erziehungsberechtigte zu erfüllen haben, erfordert eine von gegenseitigem Vertrauen getragene Zusammenarbeit.“ Diese Zusammenarbeit wird maßgeblich durch gewählte Elternvertreter getragen. Aber welche Gremien existieren, in denen Eltern mitwirken können und was genau sind die Aufgaben, die Rechte und Pflichten von Elternvertretern? Der Vortrag gibt einen Überblick über die Elterngremien, die Wahlmodalitäten zu Klassenelternsprechern und Elternbeiräten, erklärt Mitbestimmungs- und Mitwirkungsrechte, klärt über mögliche Veranstaltungen des Elternbeirats auf und gibt Hinweise, wie Anregungen durch Eltern aufgegriffen werden sollten. Die Elternbeiratstätigkeit stellt Vorsitz und Mitglieder vor einen nicht unerheblichen organisatorischen Aufwand, der Vortrag gibt praktische Tipps zur Organisation der Elternbeiratsarbeit und stellt Hilfsmittel vor, die die Arbeit in der Praxis deutlich vereinfachen können. Der Referent Jan Jugl ist stellvertretender Kreisbeauftragter des Bayerischen Elternverbandes für den Kreisverband Forchheim und Elternbeiratsvorsitzender der Grundschule Igensdorf.

Dienstag, 14. November 2017 19:00-20:30 Uhr                                                          Eintritt 5 Euro

Grundschule Igensdorf, St.-Georg-Straße 20, 91338 Igensdorf                               für Mitglieder frei

 

                                                                                               In Kooperation mit der VHS Forchheim:

 

Kinder im Stress – Wie können Eltern helfen? (Info-Abend)

Kopfweh, Bauchweh, Schlafschwierigkeiten und Appetitlosigkeit sind Symptome unter denen nicht wenige Kinder zumindest zeitweise leiden. Häufig lassen sich für diese Beschwerden keine körperlichen Ursachen finden. Den-noch ist es wichtig, diesen Symptomen auf den Grund zu gehen, da sie oft Ausdruck alltäglicher Überforderung sind. Kinder leiden unter den Folgen von Stress in Freizeit, Familie und Schule. Ziel dieses Vortragsabends ist es, Eltern und pädagogisches Fachpersonal darin zu unterstützen, positiv auf das Stresserleben von Kindern Einfluss zu nehmen. Ilona Schwertner-Welker ist Diplom-Psychologin und auch beim Deutschen Kinderschutz-bund in Erlangen tätig.

Donnerstag, 9. November 2017 19.30-21.00 Uhr                                                         Eintritt 5 Euro

VHS-Zentrum Forchheim, Hornschuchallee 20, Vortragssaal                                   für Mitglieder frei

 

Die folgenden Veranstaltungen in Kooperation mit der VHS Erlangen:

 

AD(h)S rechtzeitig erkennen (Info-Abend)

Während hyperaktive Menschen bereits in der Kindheit verhaltensauffällig sind, werden Menschen mit einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS) häufig nicht rechtzeitig erkannt. Die chronische Störung kann zu verträumten und zerstreuten Verhalten mit ungünstiger Schullaufbahn führen. Bei etwa der Hälfte der betroffenen Kinder besteht die Störung im Erwachsenenalter weiter. Diese Menschen leiden als Folge häufig unter Selbstwertproblemen, Zwängen oder wiederkehrenden Depressionen. An diesem Abend geht es um die Sensibilisierung von Lehrern, Eltern und Erwachsenen für das Thema. Die Verhaltensbeschreibung in den Grundschulzeugnissen spielt dabei eine zentrale Rolle. Dipl.-Psych. Thomas Klos ist klinischer Neuropsychologe und psychologischer Psychotherapeut in der psychiatrischen Institutsambulanz am Klinikum am Europakanal.

Dienstag, 17. Oktober 2017 19.30–21.30 Uhr

VHS Erlangen Friedrichstr. 19, Historischer Saal                                                     Eintritt frei

 

Wenn Lesen und Schreiben lernen schwer fällt (Info-Abend)

Unterstützung nach der Bayerischen Schulordnung und praktische Hilfen.

Bei einem Kind wird Legasthenie diagnostiziert. Damit tritt ein wahrscheinlich schon längerer schulischer Leidensweg von Kind und Eltern in eine neue Phase. Tanja Scherle erläutert die Hilfsmaßnahmen, die sowohl von Seiten der Schule im Rahmen von Nachteilsausgleich und Notenschutz nach der Bayerischen Schulordnung möglich sind, wie auch die Möglichkeiten, die für die häusliche Begleitung bestehen. Tanja Scherle ist Mathematik-Lehrerin am Gymnasium in Feuchtwangen und stellvertretende Vorsitzende des Landesverbands Legasthenie und Dyskalkulie Bayern e.V.

Donnerstag, 11. Januar 2018 19.30–21.30 Uhr

VHS Erlangen Friedrichstr. 19, Großer Saal                                                             Eintritt frei

 

Internet – Was macht mein Kind im Netz? (Info-Abend)

Florian Frisch ist Beratungsrektor für die medienpädagogisch-informationstechnische Beratung der Stadt Erlangen und der Landkreise ERH und Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim Nord und Referent der Stiftung Medienpädagogik. Er gibt Eltern unter den Schlagworten Verständnis – Verantwortung – Kompetenz praktische Tipps, wie sie ihr Kind im Umgang mit dem Internet begleiten und unterstützen können. Inhalte des Elternabends sind u.a.: Was macht mein Kind im Netz? Das Netz vergisst nie: Sexting, Dating Apps, verfängliche Bilder meines Kindes! Das digitale Profil meines Kindes: eine Gefahr für die spätere Berufswahl? Problematische Inhalte: Wie surft mein Kind sicher? Datenschutz: Wie vermeide ich Datenmissbrauch? Urheberrecht: Tauschbörsen oder Streaming – wann macht sich mein Kind strafbar? Der Elternabend informiert jeweils über Chancen und Gefah-ren und gibt Eltern konkrete Tipps und Maßnahmen für den Erziehungsalltag mit.

Für Eltern von Kindern zwischen 10–14 Jahren.

Dienstag, 24. Oktober 2017 19.30–21.30 Uhr

VHS Erlangen, Friedrichstr. 19, Großer Saal                                                            Eintritt frei

 

 

Werte-Erziehung in einer globalisierten Welt:

Eine Veranstaltungsreihe der VHS Erlangen in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) und dem Bayerischen Elternverband (BEV)

Welches sind die Werte, an denen wir uns orientieren und die wir unseren Kindern vermitteln wollen? Wie kann es gelingen, unsere Kinder zu solidarisch handelnden, demokratisch denkenden, selbstbewussten und glücklichen jungen Menschen zu machen? Wo stehen wir selbst? Was ist uns wichtig und warum?

 

Vorurteile (nicht) weitergeben. Wie geht das? (Vortrag mit Gespräch)

Wir wollen es alle nicht und dennoch geschieht es. Täglich geben Erwachsene an Kinder Vorurteile weiter, bringen sie ihnen regelrecht bei. Solange dies unbewusst geschieht, ist dem kaum beizukommen. Wie aber gelingt eine Bewusstmachung längst erkannter Mechanismen von Werteerziehung und Stereotypenvermittlung? Ist eine vorurteilsfreie Erziehung überhaupt möglich? Und wenn, dann wie? In Zeiten lauter werdender Ismen (Rassismus, Populismus, Nationalismus und Faschismus) geht es neben der Frage um die strukturellen Bedin-gungen natürlich auch um die Handlungsmöglichkeiten jeder/s Einzelnen – zumal, wenn man Gelegenheit hat, an sich selbst den einen oder anderen Reflex zu erkennen. Diese Chance können wir nutzen.

Dr. phil. Sabine Schiffer gründete und leitet das Institut für Medienverantwortung (IMV). Sie hat zum Islambild in deutschen Medien promoviert und führte dabei die Disziplinen Sprach-, Medien- und Islamwissenschaften sowie Psychologie zusammen.

Montag, 6. November 2017 19.30–21.30 Uhr

VHS Erlangen Friedrichstr. 19, Großer Saal                                                             Eintritt frei

 

Wertevermittlung in rassistischen Zeiten (Vortrag mit Gespräch)

Was können wir aus der Geschichte lernen? In den letzten Jahren sind menschenfeindliche Äußerungen in unserer Gesellschaft wieder hoffähig geworden. Mit dieser Entwicklung sind auch viele Kinder und Jugendliche konfrontiert. Die Abwertung der „anderen“ betrifft vor allem Menschen mit Fluchterfahrung, Menschen mit dunkler Hautfarbe sowie Sinti und Roma, die teilweise schon Jahrhunderte bei uns leben. Aber auch Arbeitslose, Hartz-IV-Empfänger/innen, Homosexuelle und Menschen mit Behinderung werden diffamiert. Es werden kurz die Rahmen- und Entstehungsbedingungen für rassistische Wellen erläutert. Danach beschäftigt sich der Vortrag mit der Vermittlung menschenfreundlicher Werte in der erzieherischen Praxis. Birgit Mair ist Mitbegründerin des Nürnberger Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. und Rechtsex-tremismus-Expertin. U.a. entwickelte sie Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in der Jugendarbeit.

Mittwoch, 17. Januar 2018 19.30–21.30 Uhr

Pacelli-Haus, Erlangen, Sieboldstr. 3, Saal                                                               Eintritt frei

 

Vielfalt leben – Umgang mit den Ängsten (Vortrag mit Gespräch)

Offenheit und Toleranz anderen Menschen gegenüber gehören zu unseren positiven Werten. Sie sind in der Menschenwürde und den Menschenrechten begründet. Aber zunehmend ängstigen sich hierzulande mehr Menschen und die Sicherheitsbedürfnisse haben die politische Stimmung verändert. Attentate, Amokläufe, Einbruchserien, Alltagsgewalt – die Bedrohungen sind nicht wegzudiskutieren; wir müssen die Verunsicherungen akzeptieren. Wie können wir demgegenüber trotzdem offene Haltungen und Hilfsbereitschaft neu lernen und beibehalten und unseren Kindern vermitteln? Ein Abend über positive Wertentscheidungen im Alltag angesichts von negativen Gefühlen. Otto Böhm, Politik- und Erziehungswissenschaftler und ehemaliger Leiter des Pressearchivs  Nürnberg, ist in der Bildungsarbeit des Nürnberger Menschenrechtszentrums tätig.

Mittwoch, 7. Februar 2018 19.30–21.30 Uhr

Pacelli-Haus Erlangen, Sieboldstr. 3, Saal                                                                Eintritt frei