Unsere Termine im Schuljahr 2017/2018:

In Kooperation mit der VHS Forchheim und dem Deutschen Kinderschutzbund bietet der BEV den folgenden Vortrag an:

 

Ilona Schwerdtner-Welker: Kinder, die geborenen Lehrer – wie achtsame Erziehung das Schulkind stärkt.

Kinder lernen von Anbeginn ihres Lebens, sie tun dies ohne Aufforderung, unentwegt und mit viel Freu-de. Wie kann es Eltern gelingen, diese Lernmotivation beim Schulkind weiterhin zu unterstützen und damit zu bewahren? Die Neurobiologie gibt viele Hinweise, wie Eltern Einfluss nehmen können. So hat die Forschung u.a. gezeigt, dass sichere Bindungen innerhalb der Familie eine positive Wirkung auf das Lernen haben. Weiterhin ist es für den Schulerfolg wichtig, eine angemessene Frustrationskontrolle und Techniken der Selbstberuhigung zu besitzen. Auf diese Fähigkeiten haben Eltern einen großen Einfluss. Was dies für den Erziehungsalltag bedeutet, soll Thema des Abends sein.

Donnerstag, 19. April 2018 19.30 Uhr–21.00 Uhr,

VHS Forchheim, Hornschuchallee 20, Vortragssaal                                      Eintritt 5 Euro

 

     … und in Kooperation mit der VHS Erlangen und dem Deutschem Kinderschutzbund:

 

Dr. Klaus Skrodzki: ADHS – Was ist das und was können Eltern tun?

Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist weltweit die häufigste psychische Störung. 5% der Kinder und Jugendlichen sind betroffen und bei etwa 2/3 bestehen auch im Erwach-senenalter noch Funktionseinschränkungen. Eine genetisch bedingte Andersartigkeit in der Struktur und Chemie des Gehirns führt zu einer Entwicklungsstörung der Selbstkontrolle, die sich in unsystema-tischer und langsamer Aufgabenlösung, Ablenkbarkeit und Frustrationsintoleranz zeigt. Diese Störung muss frühzeitig erkannt und umfassende Hilfe angeboten werden, um Bewegung, soziales Verhalten und Konzentration zu erlernen. Diagnostik, kontinuierliche Betreuung und Therapie gehören in die Hand des erfahrenen Arztes und werden im Vortrag vorgestellt. Im Vortrag wird auch gezeigt, wie sich Eltern unterstützend verhalten können. Der Referent ist Kinderarzt mit eigener Praxis in Forchheim.

Montag, 23. April 2018 19.30–21.30 Uhr VHS Erlangen Friedrichstr. 19, Großer Saal, Eintritt 5 Euro

 

 

Florian Frisch: Medien im Kindergartenalter

(Info-Abend für Eltern von 3–6jährigen Kindern)

Der Elternabend gibt Einblicke in frühkindliche Medienwelten: zum Beispiel wie Kinder Medieninhalte nutzen und wahrnehmen. Unter den Schlagworten Verständnis – Verantwortung – Kompetenz informiert Florian Frisch über wichtige Aspekte der Medienerziehung. Inhalte des Elternabends sind u.a.: Wie lernt mein Kind mit Werbung umzugehen? Welche Vorbilder sucht und findet mein Kind in den Medien? Welche Inhalte machen meinem Kind Angst und können überfordern? Wo finde ich geeignete TV-Sendungen und Internetseiten? Wie funktioniert der Jugendmedienschutz? Der Info-Abend ist ein Angebot der Stiftung Medienpädagogik München, BLM München. Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie gefördert. Der Referent ist Beratungsrektor für die medienpädagogisch-informationstechnische Beratung der Stadt Erlangen und der Landkreise ERH und Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim Nord und Referent der Stiftung Medienpädagogik.

Donnerstag, 22. März 2018 19.30–21.30 Uhr,

VHS Erlangen Friedrichstr. 19, Großer Saal                                                  Eintritt frei

 

 

Dr. Heike Kramer: Kinder auf der Reise in und durch die Pubertät

Wie können Kinder und Jugendliche ihren Körper mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen kennen, schätzen und schützen lernen, zum verantwortungs- und gesundheitsbewussten Umgang mit sich und ggfs. anderen? Was wissen sie wirklich zu ihrem Körper und dessen Entwicklung, was möchten und was sollten sie wissen? Welche Unterschiede gibt es zwischen Mädchen und Jungen? Ein Abend mit Informationen für Eltern zur Unterstützung und Begleitung ihrer Kinder auf der Reise in die Erwachsenenwelt.

Montag, 7. Mai 2018 19.30–21.30 Uhr

VHS Erlangen, Friedrichstr. 19, Großer Saal                                                Eintritt frei

 

Werte-Erziehung in der Familie: Eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB), dem Deutschen Kinderschutzbund (DSKB) und dem BEV:

In diesem Semester orientiert sich die Vortragsreihe an dem Semesterthema „Liebe“. Alle drei Themen vertiefen maßgebliche Aspekte gelingender Beziehungen in der Familie. Karl-Heinz Bittl, Konfliktberater und Coach, ist Mitarbeiter beim Fränkischen Bildungswerk für Friedensarbeit in Nürnberg. Jochen Geist ist Dipl.-Psychologe und Mitarbeiter der städt. Jugend- und Familienberatungsstelle Erlangen.

 

 „Ich will es allen recht machen“ – Gerechtigkeit in der Familie (Karl-Heinz Bittl)

Können wir in einer Familie überhaupt gerecht sein? Der Wert Gerechtigkeit bezieht sich auf die Verteilung von Gütern, wie Geld, Zeit, Essen, Spielmaterial. Gerechtigkeit kann aber nicht auf Liebe oder Anerkennung übertragen werden. Liebe kann nicht gerecht sein. Belohnungssysteme vermitteln jedoch den Eindruck, dass Güter, die wir bei einem Wohlverhalten bekommen, etwas mit Anerkennung oder Liebe zu tun haben. Ähnlich ist es in der Umkeh-rung, dass die Strafe, also der Entzug von Gütern, etwas mit Ablehnung oder Versagen zu tun hätte. Karl-Heinz Bittl geht auf die Widersprüchlichkeit in der Erziehung ein und zeigt einen Weg auf, wie Gerechtigkeit zu einem wichti-gen Wert für Kinder und Erwachsene werden kann.

Dienstag, 24. April 2018 19.30–21.30 Uhr

VHS Erlangen, Friedrichstr. 19, Historischer Saal                                        Eintritt frei

 

Grenzen setzen – Ein Ausdruck der Liebe in der Erziehung (Jochen Geist)

Kinder brauchen beides: Freiheit und Grenzen. Angemessene Grenzen sind für Kinder eine wichtige Erfahrung, anhand derer sie Orientierung und Sicherheit, aber auch Kontakt und Gehaltensein spüren. Damit ist Grenzen setzen letztlich auch ein Ausdruck von Liebe. Als Eltern ist es für uns manchmal gar nicht leicht, ein gesundes Gefühl für stimmige Grenzen zu entwickeln und noch weniger leicht ist es, eine „unbequeme“ Grenze zu setzen. Fragen tauchen auf wie: Wie kann ich in Liebe angemessene Grenzen setzen? Wie kann ich dabei ruhig bleiben und die Mitte finden zwischen Nachgiebigkeit und Härte?

Dienstag, 5. Juni 2018 19.30–21.30 Uhr

VHS Erlangen, Friedrichstr. 19, Großer Saal                                                 Eintritt frei

 

 „Ich bin so frei“ – Freiheit und Zwang in der Erziehung (Karl-Heinz Bittl)

Der Wert Freiheit und Erziehung scheinen sich immer wieder in Widersprüchlichkeiten zu verstricken. Viele Eltern versuchen, ihren Kindern ein Maximum an Freiheiten zu gewähren, jedoch nicht um den eigenen Forschergeist zu entwickeln (wie Rousseaus Emile), sondern um so wenig Konflikte wie möglich zu haben. Die Folge ist die Abspaltung der Freiheit von der Verantwortung. So entsteht Beliebigkeit. In dieser Beliebigkeit gehen Kinder verloren. Karl-Heinz Bittl zeigt auf, wie wichtig es ist, in der Erziehung Freiheit und Nähe nicht als Gegensatzpaar, sondern als Gemeinsames zu sehen.

Dienstag, 19. Juni 2018 19.30–21.30 Uhr

VHS Erlangen, Friedrichstr. 19, Großer Saal                                                 Eintritt frei

 

 

Weitere Veranstaltungen für Eltern unter www.vhs-erlangen.de und www.vhs-forchheim.de